Archiv für September 2012

Die Linke.SDS unterstützt das Bündnis Umfairteilen!

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Die Linke.SDS Göttingen unterstützt das Bündnis Umfairteilen. Die finanzielle Misere der Hochschulen und der Studentenwerke, die Abwälzung der Kosten auf die Studierenden in Form von Studiengebühren und Verwaltungsgebühren sind Ausdruck einer jahrzehntelangen Umverteilung von unten nach oben und der Privatisierung des Bildungssystems. Deshalb endet unsere Politik nicht am Campus, sondern zielt auf einen generellen Politikwechsel. Das Bündnis Umfairteilen versucht mit der Forderung nach einer Vermögenssteuer einen konkreten Schritt hin zu einer Umkehrung der bisherigen Politik. Wir unterstützen das, denn wir wollen mehr Geld für Bildung, statt für Banken.

Bündnis Umfairteilen Göttingen

Am Freitag, den 14.9. wird es um 15:00 Uhr vor dem Neuen Rathaus (Hiroshimaplatz) bunte Aktionen im Vorfeld der Stadtratssitzung, auf der ein gemeinsamer Antrag von den Fraktionen der Göttinger Linke und SPD eingebracht wird, in dem die Stadt aufgefordert wird, sich aktiv für eine Vermögenssteuer einzusetzen.

Umfairteilen-Aktionstag in Göttingen am 29.9.

Zum bundesweiten Aktionstag werden in Göttingen kreative Aktionen zum Thema Umfairteilen stattfinden, anschließend wird es eine zentrale Kundgebung geben.

Regelmäßige Bündnistreffen Umfairteilen finden an folgenden Terminen in Göttingen statt:

Jeweils Dienstags, (11.9.; 18.9.; 25.9.) um 17 Uhr beim ver.di Bildungswerk in der Roten Straße 19. Neue BündnispartnerInnen sind herzlich willkommen!

Lesekreis „Dialektik der Aufklärung“ – jetzt aber richtig!

Am 12. September startet unser Lesekreis zur „Dialektik der Aufklärung“ von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Wir gucken einen Film zur Biografie Adornos und des Instituts für Sozialforschung und steigen gleich in den Text ein.

Die „Dialektik der Aufklärung“ von Horkheimer / Adorno ist wahrlich kein einfach geschriebenes Buch. Trotzdem erfreut es sich bis heute einer gewissen Berühmtheit, die von den Anhängern der Frankfurter Schule eifrig betrieben wird. Bisweilen sind unter diesen Freunden der Kritischen Theorie aber auch solche, die man nur ungern zu Freunden haben möchte, weil sie den Gegenstand in sein Gegenteil kehren. Die schwere Lesbarkeit des Buches macht es den Geisterfahrern der Szene leicht ihren Fans jeden Unsinn zu verkaufen, der ihnen in den Kram passt, eben weil sie darauf vertrauen, daß diese sich schon nicht um eine eigene Lektüre bemühen würden.

Dem wollen wir uns nicht anschließen. In unserem Lesekreis soll es primär um die eigene Lektüre und die eigene Kritikfähigkeit gehen, anstatt sich auf die Interpretationen anderer zu verlassen, die nebenbei ihre ganz eigenen Interessen verfolgen.

Das Seminar soll aus der gemeinsamen Lektüre des ersten Kapitels bestehen. Je nachdem wie lange wir dafür brauchen werden wir die weiteren Kapitel reihum vorstellen, sodaß wir am 20. Oktober mit Semesterbeginn fertig sind. Ort: Verfügungsgebäude 3.106 18 Uhr